Roger Federer
Roger Federer begann im Alter von drei Jahren mit dem Tennis spielen und trat mit acht einem der größten Tennisvereine der Schweiz bei, ab sofort wurde sein Talent stark gefördert. Mit zwölf Jahren entschied sich Roger dafür sich nur noch dem Tennissport zu widmen, obwohl er damals auch ein großes Talent für Fußball hatte, kurz darauf 1995 wechselte Roger ins nationale Trainingscenter der Schweiz wo er von nun an vom Schweizer Verband gefördert wurde. Obwohl er in dieser Zeit einige Schweizer Juniorenmeistertitel gewann blieben spektakuläre Siege zunächst noch aus. Roger Federer entwickelte sich jedoch immer kontinuierlich weiter. 1997 nahm Roger an internationalen Juniorenturnieren teil, bei denen er ebenfalls 1997 seinen ersten Titel gewann. Mit 16 Jahren entschied sich Roger Federer die Schule zu verlassen um sich ganz auf seine Karriere als Tennisspieler zu konzentrieren. Nur wenig später schaffte Roger den Durchbruch im Juniorentennis. Seine wichtigsten Erfolge im Juniorenbereich waren das erreichen des Halbfinals beim Juniorenturnier der Australien Open sowie im selben Jahr der Sieg im Einzel und Doppel beim Juniorenturnier von Wimbledon. Am Ende dieses Jahres war Roger Federer auf Platz 1 der Juniorenrangliste. Das war 1998 und dies ermöglichte ihm auch den Einstieg ins Profitennis.
1999 begann Roger mit seiner Profikarriere, durch die Erfolge die er in seiner Juniorenkarriere errang erhielt er einige Wild Cards für verschiedene ATP Turniere und so konnte er bereits in seinem ersten Profijahr an den French Open sowie an Wimbledon teilnehmen. Sein erstes Jahr im Profigeschäft schloss er mit Platz 64 der Weltrangliste ab. In seinem zweiten Jahr auf der Profitour gewann Roger sein erstes Turnier auf der Tour und trennte sich vom Schweizer Verband um als neuen Trainer Peter Lundgren zu verpflichten. 2001 gewann Federer sein erstes Profiturnier und beendete die Saison mit dem Weltranglistenplatz 13. Nachdem Roger Federer im Jahr 2002 einige Tennisturniere gewinnen konnte lag er am Ende des Jahres auf Platz 6 der Weltrangliste. Im Jahr 2003 hatte Federer die Ziele ein Grand Slam Turnier zu gewinnen sowie das Jahr in den Top 4 zu beenden. Bei den French Open musste Federer sich jedoch in der ersten Runde geschlagen geben. Danach bereitete er sich bei den Gerry Weber Open in Halle, die er dann auch gewann, auf Wimbledon vor. Anschließend hatte Federer dann auch in Wimbledon Erfolg und gewann im Finale gegen Mark Philippoussis. Am Ende des Jahres gewann Roger Federer den Masters Cup in Housten und beendete das Jahr auf Platz zwei der Weltrangliste. Am Ende diesen Jahres trennte sich Federer von seinem Trainer Peter Lundgren.
2004 gewann Roger Federer direkt das erste Grand Slam Turnier, die Australien Open, und erreichte auch die Weltranglistenspitze, die er bis heute hält. Roger Federer gewann bis heute 12 Grand Slam Titel, darunter 5 mal Wimbledon (2003 – 2007), 4 mal die US Open (2004 – 2007) und 3 mal die Australien Open (2004, 2006, 2007). Das einzigste Grand Slam Turnier welches Federer noch nicht gewinnen konnten waren die French Open, wo er jedoch 3 mal im Finale stand (2006, 2007, 2008). Hier verlor er jedoch immer gegen Rafael Nadal.
23. Juni 2008 | Von admin | Kategorie: Tennis News, Tennis Profis Herren


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